Internationaler Tag für freie Meinungsäußerung im Internet

Der 12. März 2008 ist ein wichtiger Tag: An diesem Tage versammeln sich alle Blogger und Onlinejournalisten der Welt zu einem einzigartigen Projekt.

Die internationale Organisation “Reporter ohne Grenzen” rief in einer Pressemitteilung einen Denktag für alle inhaftierten Blogger, Journalisten und Freigeister aus. Speziell in China wird der 19. Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mit Füßen getreten: 49 Personen sitzen dort wegen ihres Gebrauches der freien Meinungsäußerung hinter Gittern. Aus diesem Anlass hat “Reporter ohne Grenzen” nun eine weltweite Internetdemonstration geplant.

Am 12. März 2008 (Mittwoch) ab 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit kann jeder auf www.rsf.org (der internationelen Webseite der Reporter ohne Grenzen) eine Figur erstellen und virtuell auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking oder auf dem Platz der Revolution in Kuba demonstrieren. Für 24 Stunden soll so auf die Bemühungen für eigene Selbstbestimmung und Meinungsäußerung überall auf der Welt hingewiesen werden. Als weitere Lektüre zu diesem Thema veröffentlicht Reporter ohne Grenzen am 12. März überdies eine aktuelle Liste der “Feinde des Internets”.

Bereits im Herbst 2006 gab es eine von Reportern ohne Grenzen initiierte Onlinedemonstration, bei welcher global über 40.000 Interessierte teilnahmen.

Unbequem stellt sich solidarisch hinter die internationale Bloggergemeinschaft und wird speziell an diesem Tage mit Kopf und Herz bei den Gefangenen und allen Verfechtern der Demokratie sein.

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