Autor


Dennis
Jahrgang ' 89



“wir Sind Die Nr. 1″

Ich habe eben in der Filiale eines großen deutschen Postdienstleisters 47 Minuten gewartet, um einen Brief abzuschicken. Ich stelle das nur mal so fest.




Eine “unbürokratische Lösung”

“Willst du deine Klausur nachschreiben?”

… fragt meine Mathematiklehrerin am anderen Ende der Leitung. Es geht um die diesjährigen Mathematikklausuren, die Bestandteil des zweiten Zentralabitur-Durchlaufs im Land Nordrhein-Westfalen waren. Die originellen Aufgaben “Oktaeder” und “Basketball” haben sich im Nachhinein als Griff nach den Sternen entpuppt. Zu viel Fachwissen, zu viele Berechnungen habe man den Schülern abverlangt. Auch an meiner Schule war der Tenor dementsprechend: Sowohl die zuständigen Pädagogen als auch die betroffenen Schüler hielten das Niveau der Aufgabenstellung für bedeutend zu hoch.

AbiturprüfungWährend vom dickköpfigen Schulministerium in den letzten Wochen nur die Empfehlung “Locker bewerten” kam, entschied man sich gestern spontan für eine “unbürokratische Lösung”. Man halte die Widerspruchsverfahren für zu aufwendig und man habe bedacht, dass sich viele Abiturienten zeitnah mit ihrem Abschlusszeugnis um einen Studienplatz bewerben müssen. Der spontane Lösungsvorschlag kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Die meisten Schulen haben den Schülern bereits ihre Abiturzeugnisse ausgehändigt, was wiederum zusätzlichen Verwaltungsaufwand verursacht. Die Abschlussfeierlichkeiten fanden bereits statt und zahlreiche Schüler befinden sich zur Zeit auf ihrer Abschlussfahrt. Hoffentlich haben sie ihre Mathematikbücher mitgenommen. Der Klausurtermin ist für den nächsten Dienstag anberaumt.

Ministerin Barbara Sommer setzt in der offiziellen Pressemitteilung mehr auf Augenwischerei als auf Selbsterkenntnis. Man spricht von einer “zweiten Chance” für Schüler und nicht für das Ministerium. Traurig aber wahr.




Hass Spaltet.

“Unsere Generation wird eines Tages nicht nur die ätzenden Worte und bösen Taten der schlechten Menschen zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Guten.”

Mordanschlag von Solingen, 1993Heute gedenkt das unbequem-Team mit den Worten von Martin Luther King fünf Opfern, die am 29. Mai 1993 beim “Mordanschlag von Solingen”, einem von Rassenhass und beispielloser Feigheit geprägten Attentat, ums Leben kamen. Ebenso sind wir in Gedanken bei den Hinterbliebenen, die auch 15 Jahre nach der unbegreiflichen Tat noch unter den körperlichen sowie seelischen Spätfolgen des neonationalsozialistisch motivierten Brandanschlags leiden.

Inzwischen hat sich leider herausgestellt, dass Solingen nur der Anfang vom Ende war. Seither gab es und gibt es immer wieder zahlreiche Übergriffe, die auf die von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gelenkte blinde Skrupellosigkeit vieler Neonazis zurückzuführen sind.

Wir verbleiben mit Fassungslosigkeit über jene sinnlose Taten, die nicht in Worte zu fassen sind. Wir rufen alle Leser und befreundeten Blogger dazu auf, anders zu denken.

Bild 1: Sir James @ Wikipedia




Muttertag

… ist auch nur eine von vielen Marketing-Strategien.




Peinlich

“SUPER! DAS HÄTTE ICH AUCH SO GEMACHT! KLASSE!”

schrie heute eine geistig behinderte Frau in der Linie 5. Der Fahrer musste ein kleines Stück zurücksetzen, weil der Omnibus zusammen mit einem entgegenkommenden Omnibus nicht durch die Kurve passte. Daraufhin stand unweit entfernt von mir ein älterer Herr auf und brüllte

“ABER SIE KÖNNEN DOCH SOWIESO NICHT BUSFAHREN!”

Danach war im Bus Totenstille.




Das Gegenteil Von Gut Ist Gut Gemeint.

Google Malware-Warnung




Telemonetär: Auf Höchstem Niveau Gescheitert

Marik hat in seinem Beitrag “Nachts im Teletubbyland…” bereits die Substanz des österreichischen Fernsehsenders Kanal Telemedial behandelt und auf interne Widersprüchlichkeiten in puncto Spiritualität und energiegeladenen Lohntüten hingewiesen.

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“am Mute Hängt Der Erfolg.”

Cyanide and Happiness, a daily webcomic

Das unbequem-Team wünscht allen Mitschülern viel Erfolg bei den bevorstehenden Abiturprüfungen!




Klein, Grün Und … überflüssig

Schule, AfrikaPolitisch-ökonomisch gibt es viele Ansätze für nachhaltige Entwicklungshilfe: Die Bekämpfung von Hungersnot, die Konzeption adäquater Trinkwasserversorgungen und landwirtschaftlicher Bewässerungssysteme, die Erschaffung lebensnotwendiger Gesundheitsinfrastruktur oder die gezielte Steigerung der Bildungsstandards in Ländern der Dritten Welt.

Die meisten Zumindest einige Projektinitiatoren legen dabei viel Wert auf direkte Hilfe. Hilfe, die für bedürftige Bevölkerungsgruppen vor Ort greifbar und langfristig wertvoll ist. Dabei fällt das bereits seit 2005 gegenwärtige Ansinnen der NPO One Laptop Per Child aus dem Rahmen: Hier setzt man nicht auf bedarfsorientierte Hilfe am Menschen. Hier produziert man Hightech. Hier lobpreist man einen tragbaren Computer, den hungernde Afrikaner genauso wenig gebrauchen können wie einen Lastwagen voller Staubsauger, Lockenstäbe, Espressomaschinen oder Heizkissen.

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Spendenskandal

Hallo Leute aus dem Englisch-LK,
da ja jeder LK seinem Lehrer ein Geschenk macht zum Abiball werden V. und ich nach den Ferien von jedem 8 Euro für das Geschenk für Herrn N. einsammeln. Bitte sagt allen aus dem LK bescheid, sodass wir das Geld schnell zusammen bekommen und vor allem vor dem 4.4. zusammen haben.
Vielen Dank

Hiermit auch von meiner Seite der offizielle Aufruf: Ich sammle nach den Osterferien von jedem 10 € für … ähem … wohltätige Zwecke ein. Vielen Dank.




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