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On-Demand-Business

Die T-Shirts unseres Abiturjahrgangs sind jetzt seit fünf Monaten “in Produktion”. Gutgläubigkeit, Augenwischerei und defizitäre Verantwortungsübertragung haben dazu geführt, dass rund 60 Leute auf ein halbseidenes Unternehmen reingefallen sind. Ich gratuliere zur Erkenntnis.




Eine “unbürokratische Lösung”

“Willst du deine Klausur nachschreiben?”

… fragt meine Mathematiklehrerin am anderen Ende der Leitung. Es geht um die diesjährigen Mathematikklausuren, die Bestandteil des zweiten Zentralabitur-Durchlaufs im Land Nordrhein-Westfalen waren. Die originellen Aufgaben “Oktaeder” und “Basketball” haben sich im Nachhinein als Griff nach den Sternen entpuppt. Zu viel Fachwissen, zu viele Berechnungen habe man den Schülern abverlangt. Auch an meiner Schule war der Tenor dementsprechend: Sowohl die zuständigen Pädagogen als auch die betroffenen Schüler hielten das Niveau der Aufgabenstellung für bedeutend zu hoch.

AbiturprüfungWährend vom dickköpfigen Schulministerium in den letzten Wochen nur die Empfehlung “Locker bewerten” kam, entschied man sich gestern spontan für eine “unbürokratische Lösung”. Man halte die Widerspruchsverfahren für zu aufwendig und man habe bedacht, dass sich viele Abiturienten zeitnah mit ihrem Abschlusszeugnis um einen Studienplatz bewerben müssen. Der spontane Lösungsvorschlag kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Die meisten Schulen haben den Schülern bereits ihre Abiturzeugnisse ausgehändigt, was wiederum zusätzlichen Verwaltungsaufwand verursacht. Die Abschlussfeierlichkeiten fanden bereits statt und zahlreiche Schüler befinden sich zur Zeit auf ihrer Abschlussfahrt. Hoffentlich haben sie ihre Mathematikbücher mitgenommen. Der Klausurtermin ist für den nächsten Dienstag anberaumt.

Ministerin Barbara Sommer setzt in der offiziellen Pressemitteilung mehr auf Augenwischerei als auf Selbsterkenntnis. Man spricht von einer “zweiten Chance” für Schüler und nicht für das Ministerium. Traurig aber wahr.




Tagebucheintrag vom 4. April 2008 - Tag eines Hausmeisters

Einen Tag mal die Luft des Hausmeisters schnuppern. Einen Tag mal alles, aber wirklich alles in der Hand haben: Chef über Mülltonnen, Besen und Kinder sein. Leute kommandieren, ohne dafür belangt werden zu können. Das ist wohl der Traum jedes stattlichen Mannes. Am 4. April 2008 durfte ich diesen Traum leben…

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“Am Mute hängt der Erfolg.”

Cyanide and Happiness, a daily webcomic

Das unbequem-Team wünscht allen Mitschülern viel Erfolg bei den bevorstehenden Abiturprüfungen!




Klein, grün und … überflüssig

Schule, AfrikaPolitisch-ökonomisch gibt es viele Ansätze für nachhaltige Entwicklungshilfe: Die Bekämpfung von Hungersnot, die Konzeption adäquater Trinkwasserversorgungen und landwirtschaftlicher Bewässerungssysteme, die Erschaffung lebensnotwendiger Gesundheitsinfrastruktur oder die gezielte Steigerung der Bildungsstandards in Ländern der Dritten Welt.

Die meisten Zumindest einige Projektinitiatoren legen dabei viel Wert auf direkte Hilfe. Hilfe, die für bedürftige Bevölkerungsgruppen vor Ort greifbar und langfristig wertvoll ist. Dabei fällt das bereits seit 2005 gegenwärtige Ansinnen der NPO One Laptop Per Child aus dem Rahmen: Hier setzt man nicht auf bedarfsorientierte Hilfe am Menschen. Hier produziert man Hightech. Hier lobpreist man einen tragbaren Computer, den hungernde Afrikaner genauso wenig gebrauchen können wie einen Lastwagen voller Staubsauger, Lockenstäbe, Espressomaschinen oder Heizkissen.

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Spendenskandal

Hallo Leute aus dem Englisch-LK,
da ja jeder LK seinem Lehrer ein Geschenk macht zum Abiball werden V. und ich nach den Ferien von jedem 8 Euro für das Geschenk für Herrn N. einsammeln. Bitte sagt allen aus dem LK bescheid, sodass wir das Geld schnell zusammen bekommen und vor allem vor dem 4.4. zusammen haben.
Vielen Dank

Hiermit auch von meiner Seite der offizielle Aufruf: Ich sammle nach den Osterferien von jedem 10 € für … ähem … wohltätige Zwecke ein. Vielen Dank.




“Seht her, ich plane einen Amoklauf!”

“Auf einer Schulbank in einem Fachraum am Kant-Gymnasium fanden Schüler am Donnerstag die Ankündigung eines Amok-Laufes für den gestrigen Freitag.”
Westfälische Nachrichten, 15.03.2008

Und wieder gellte ein verzweifelter Hilferuf nach mehr Aufmerksamkeit durch die Gänge eines Münsteraner Gymnasiums. Nach Chucks, Vans, gestreiften Pullis und Palitüchern entwickelt sich unter deutschen Jugendlichen ein neuer Trend: Amokläufe ankündigen. Was Schüler, Eltern, Lehrer und Ermittlungsbeamte in Atem hält, wird aus sozialpädagogischen Rängen kühl belächelt.

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Kufiya - Judenhass als modisches Accessoire

Meinen heutigen Artikel jugendlichen Leichtsinns widme ich einer neuen, unabhängigen antiamerikanischen Punk (?) Bekleidung.

In der letzten Zeit sind mir in der Schule und auf der Straße immer mehr Jugendliche mit diesem modischen Accessoire aufgefallen, sodass ich mich moralisch gezwungen sah, hierzu ein paar Zeilen zu dichten.

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Veni, vidi, ParDy

Abiparty, Kantgym, 01032008

Jippie, Abipardy.

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Immanuel-Kant-Gymnasium ist nun Europaschule

Liebe Schülerinnen und Schüler, vereintes Europa,

mit Stolz und Vorurteil darf ich sagen, dass sich das Immanuel-Kant-Gymnasium seit dem 07. Februar 2008 offiziell Europaschule nennen darf.

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