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Ein Obama fuer Deutschland
24. Juli, Berlin - Obama steht vor einer jubelnden Menschenmasse. Frenetisch wird er von den vielen jugendlichen Fans gefeiert, viele in Deutschland lebende Amerikaner sind gekommen.
Er spricht von den gemeinsamen Erfahrungen Europas und Amerikas. Speziell Berlin sei da eine Nahtstelle in der Geschichte gewesen. Hier sei ‘die Mauer’ gefallen, und damit Mauern auf der ganzen Welt. In Zukunft geht es darum, weitere Mauern zu Fall zu bringen. Mauern der Rassen, Voelker, der einzelnen Staaten untereinander. Er wirbt um mehr Verstaendnis, und dafuer benutzt er die ganze Symbolik der Stadt.
Bei Zugestaendnissen Seitens Europa und speziell Deutschland feiert ihn Berlin weniger euphorisch. Dass Deutschland in Afghanistan auch im Sueden helfen muesse, das wollen die Buerger hier nicht hoeren.
Ein wenig der westlichen Rettermentalitaet ist jedoch immer noch in den Amerikanern vorhanden. Ein halbes Jahrhundert nach den Marshallplan fordert Deutschland neue Hilfe. In Zeiten in denen die Bundeskanzlerin nuechtern, emotionslos und auch ohne Inspirationen arbeitet, ist die Sehnsucht nach einem charismatischen Politiker wie Obama gross.
Auch Deutschland haette gerne ‘Change’, einen Wandel in der Politik und der Gesellschaft.
Auch Deutschland haette gerne einen Politiker, der die Fragen der Zukunft anpackt.
Auch Deutschland haette gerne einen “Man of the people”, einen Politiker der charmant Deutschland nach Aussen darstellen kann.
Nunja, Deutschland hat Schaeuble, Stoiber, Huber und Merkel.
Bild 1: radiospike photography @ Flickr





